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Hi,
ich bin Daniel und freue mich, dass Du Draußen tut gut! besuchst. Auf diesen Seiten findest Du Inspirationen für neue Ausflüge in der Natur, immer auch mit Karten zum Nachmachen.
Daneben teile ich hier Infos über die positive Kraft der Natur – insbesondere dem Waldbaden, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

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Lüneburger Nordheide – Teil 2

Ich hatte im letzten Beitrag zur Lüneburger Heide ja bereits angekündigt, dass es einen weiteren Routenvorschlag geben wird. Heute ist es soweit und es ist eine Route durch die Wilseder Heide geworden. Auch an diesem Ausflugstag hatte ich Glück mit dem Wetter und so kommt die Heidelandschaft in ihrer vollen Pracht zur Geltung.

Routenüberblick

Ausgangspunkt ist diesmal Undeloh. Nach Undeloh kommt man von Handeloh – dorthin fährt der Erixx – und dem Heide-Shuttle oder natürlich mit dem Auto. Undeloh ist im Gegensatz zu Schneverdingen gefühlt viel touristischer, vielleicht liegt es aber auch daran, dass es viel kleiner ist – es gibt nur eine Handvoll Häuser. Auch heute verläuft ein Teil auf dem bekannten Heidschnuckenweg, wobei die knapp 10 km nach Oberhaverbeck keine körperliche Verausgabung bedeuten. Man kann sich viel Zeit lassen und gezielt einen der 2-stündig verkehrenden Busse in Oberhaverbeck anpeilen. Infos zu der Region und den Orten bietet das Heide-Touristenportal.

Kurzfakten zur Route
(Download Route)

Undeloh
Oberhaverbeck
Heidebus
10,42 km
3 Stunden

Eine Karte zur heutigen Route darf natürlich auch nicht fehlen:


Start in die Wilseder Heide

Von der Bushaltestelle folgen wir den Schildern in Richtung Parkplatz. Vorbei an einigen typischen Reethäusern geht es in Richtung Süden und kurz vor dem Hotel Heiderose auf den kleinen Trampelpfad zum Radenbach. Auf einem sandigen Pfad gehen wir gemütlich hinter den Häusern aus dem Ort hinaus und erreichen nach wenigen Minuten die Heidelandschaft. Der Weg nach Wilsede ist eigentlich als große Schleife entlang des Radenbach ausgezeichnet. Ich habe mich aber entschieden ein wenig Zick-zack zu laufen, um möglichst viel verschiedene Gebiete zu sehen. Ein Blick über die Landschaft lässt den Anfang gleich angenehmer werden. Immer wieder lege ich kleine Pausen ein, um die Landschaft wirken zu lassen und deren Bewohner zu beobachten.

Heidelandschaft hinter Undeloh
Blick auf die Heide
Biene im Anflug auf Heidekraut
Eine Biene bei der Nektarsuche

Der Weg führt weiter über den Radenbach und kreuzt die Hauptstraße nach Wilsede, um dann in einem kleinen Pfad im Wald zu verschwinden. Hier ist es im Gegensatz zum Hauptweg total ruhig und keine Menschenseele begegnet mir. Obwohl das Waldstück nur sehr klein ist, wirkt es stellenweise sehr urig. Ideal für mich, um ein kleines Waldbad einzunehmen und auf dem Boden sitzend dem leichten Rascheln und Knacken nachzuhören. Die Atmung langsam und tief, lässt es sich so wunderbar mehrere Minuten runterfahren und seinen Kopf ausschalten.

Baum in Wilseder Heide vor Sonne
Kleines Waldstück inmitten der Heidelandschaft

Wieder im Hier und jetzt folgen wir dem Weg weiter, am Waldrand entlang in die Heide hinein, bis vor uns der Wilseder Berg erscheint. Immerhin 60 Meter höher als der Wümmeberg auf der ersten Route. Der Berg ist eigentlich eher ein Plateau und auch hier bietet sich wieder ein super Ausblick auf die violett-rosa blühende Heidelandschaft. Auf diesem Plateau kann man einmal auf einem kleinen Pfad an den Rändern entlang gehen und den Ausblick in jede Himmelsrichtung ausführlich genießen. Nicht verwundert sollte man aber sein, dass sich viele Andere auf dieser einzigen Erhöhung weit und breit tummeln.

Sobald man sich satt gesehen hat, folgt der kurze „Abstieg“ auf den Hauptweg nach Overhaverbeck. Noch einmal durchlaufen wir die Heidelandschaft und in diesem Abschnitt scheint sie sogar noch farbenprächtiger und intensiver zu blühen, als in der Osterheide. Die kleineren Erhöhungen Bolser- und Sattberg zur Linken geben der Landschaft eine besondere Note. Es wirkt alles so schön sanft geschwungen und wie auf einer Postkarte.


Nach einiger Zeit unterwegs durch die Heide knickt der Weg nach rechts ab und verläuft dann entlang dem Haverbeeke-Bach wieder in waldigeres Gebiet. Den hatten wir ja schon in der letzten Tour kennengelernt. Hier gibt es einige kleine Aussackungen, in denen sich das Wasser sammelt und eine abwechslungsreiche Kulisse bietet. Vorbei an der Häuseransammlung Heidetal (mit Hotel) gelangen wir an die Verbindungsstraße. Diese queren wir und laufen dann auf dem nach Südosten abzweigenden Feldweg die kleine Anhöhe hinauf. Zwischen den Feldern hindurch endet der Weg auf der Straße von Wilsede nach Overhaverbeck. Dieser folgen wir rechter Hand in den Ort hinein. Relativ kurz hinter dem Ortseingang befinden sich einige Einkehrmöglichkeiten. Die Bushaltestelle befindet sich am anderen Orseingang, ca. 100 Meter der Haupstraße bergab folgend.

In diesem Sinne

Der zweite Ausflugstipp in der Lüneburger Heide führt durch die Wilseder Heide und über den gleichnamigen Berg. Teilweise scheint die Blüte hier noch intensiver zu wirken und so gilt wie bei der anderen Tour, dass ein großer Erholungsfaktor garantiert ist. Mit einem kleinen Waldanteil gibt es noch zusätzlich etwas Abwechslung. Also ideale Voraussetzungen für einen schönen Tagesausflug.

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